D'Saït lued...

Neuer Faschismus und Transhumanismus - Frank Bertemes

Bommeleeër – Verbrechen an der Demokratie?

Neuer Faschismus und Transhumanismus

Gedanken vum Frank Bertemes.

„Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint“. (Willy Brandt).

Doch wie handeln Willy Brandts softe, dem neoliberalen Wirtschaftsdiktat überwiegend angepasst agierenden sozialdemokratischen Politschafe von heute? Nichts weiter als untertänige Marionetten in den Händen des Großkapitals? Konservativ-neoliberaler Wirtschaftskapitalismus, Sozialdemokratie und Faschismus – alles etwa politischer Einheitsbrei? Eine Sozialdemokratie, die Willy Brandt, würde er heute noch leben, sicherlich nicht mehr verständlich wäre – findet man etwa die heutigen Sozialdemokraten auf den von Brandt geforderten Barrikaden? Denn wer kann schon abstreiten, dass die Demokratie sich heuer in einer sehr ernsten Krise befindet. Und die Sozialdemokraten - auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie? Eher die Köpfe tief im Sand gesteckt – siehe ebenfalls die hierzulande hochaktuelle Verfassungsdebatte im Kontext des auch von ihnen offensichtlich ungewollten, basisdemokratischen Instrumentes eines eigentlich alternativlosen Referendums! Doch das nur nebenbei.

Der Neue Faschismus. Eigentlich nur die Fortsetzung des seit dem Zweiten Weltkrieg begonnenen und nun weiterzuverfolgenden Programms der wirklichen, in real sehr lebendigen Faschisten? Die sich natürlich niemals als solche outen werden, versteht sich! Dennoch: Faschismus war mitnichten gestern, sondern ist heute durchaus noch! Um deutlicher zu werden: COVID-19 als willkommener, gar benutzter Aufhänger für einen großen Umbruch dieser Welt im Sinne alle- und alles beherrschender Machtkreise grundfaschistischer Gesinnung? Der Verdacht wird nämlich erhärtet – man lese dazu bitte weiter im Text! Was denkt man sich, wenn man einen Makro-Umbruch diktieren will, der beispielsweise die absolute Kontrolle der Bürger*innen von Seiten eines allmächtigen, völlig undemokratisch agierenden Staates durchzusetzen gewillt ist, unter anderem mit einer mittels Pandemie gepushten Digitalisierung mit allen möglichen Instrumenten, die (neben anderen Bereichen) ebendiese Massenüberwachung und permanente Kontrolle des tumben (Wahl)Volkes ermöglichen soll? Mitnichten eine Konspiration, mitnichten „Verschwörung“, sondern gewolltes Programm. Dazu weiter: Dieser Neue Faschismus würde heute, so der Buchautor und kritische britische Journalist Paul Cudenec, der in Frankreich lebt und publiziert, unter dem Deckmantel von „Global Governance“, der „Neuen Normalität“ (Stichwort: Nach-Corona), dem „New Deal for Nature“ (eine besonders hinterhältige Bezeichnung) und der auch hierzulande bestbekannten „Vierten Industriellen Revolution“ vorangetrieben. Besonders letztere wurde in unserem gar nicht mehr so beschaulichen Ländchen von einem auf einmal amtsmüden „Sozialisten“ als Minister medial bestens gepusht und entsprechend großspurig präsentiert - und hat heuer an Aktualität nichts verloren. Im Gegenteil, diese ist Teil des Programms, das in diesem Beitrag visiert sein soll. Weshalb ist der Mann eigentlich so überraschend just vor der „Corona-Pandemie“, das im März 2020 seinen Höhepunkt fand, aus seinem ihm anvertrauten Ministeramt „geflüchtet“? Nur mal so eine Frage nebenbei...

Egal wie, Tatsache ist, dass in ebendiesem Gesamtkontext „Faschistischer Reset“, der „Große Umbruch“, immer wieder ein Name fällt: Klaus Schwab, der sein Dasein auf Erden offensichtlich genau der Erreichung dieses Zieles gewidmet hat. Schwab wurde 1938 in Ravensburg geboren, war demnach ein Kind Nazi - Deutschlands. Und dessen faschistisches Gedankengut scheint, ob eigener Aussagen, seine technokratisch-faschistischen, sowie seine verdrehte „transhumanistische“ Vision, die Menschen mit Maschinen in merkwürdig hybriden Mischungen aus digitalem und analogem Leben verschmelzen will, die unsere Körper mit „Smart Dust“ infizieren, so dass die Autoritäten unsere Gehirne lesen können, durchaus Realpolitik zu werden. Wird die „COVID -19 - Pandemie“ von ihm und seinen weltweit agierenden Komplizen dazu missbraucht, um ebendiese Agenda, den „Großen Neustart“, so Schwab wörtlich, zu beschleunigen? Der immer wieder aufkommende Verdacht scheint sich zu bestätigen. Man umgeht die demokratische Rechenschaftspflicht, übergeht die Opposition in den Parlamenten, um uns allen ebendiese beschleunigte Agenda, und das sicherlich gegen unseren Willen, ein, so Schwab in seinem Buch zum Thema schamlos präzisierend, „Great Reset“ aufzuzwingen. Schwab, so Autor Cudenec ausdrücklich, sitzt als Gründer und geschäftsführender Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, im Zentrum (Zitat) „dieser Matrix wie eine Spinne in einem riesigen Netz“. Beim ursprünglichen faschistischen Projekt in Italien, und Deutschland, dem Hitler – und Mussolini-Faschismus - und dazu konsultiere man ebenfalls den weltbekannten Schriftsteller, Universitätsprofessor für Philosophie und Semiotik, der Lehre von den Zeichen, Umberto Eco, der sich sehr eingehend mit diesem Thema befasste – ging es um die Fusion von Staat und Wirtschaft – doch das nur als eine Randbemerkung zum Thema.

Schwab ist Mitglied von Aufsichtsräten und Verwaltungsräten mehrerer internationaler Unternehmen. Er erhielt zahlreiche Orden und Auszeichnungen und ist Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Er gehört dem Lenkungsausschuss (Steering Committee) Bilderberg-Konferenzen an, ist also das evidente Bindeglied von WEF und Bilderberger! Im 2020 brachte er sein Wirtschaftsplanungsprojekt mit dem Titel The Great Reset mit Thierry Malleret in Buchform heraus – kein Geheimnis, demnach absolut keine „Verschwörungstheorie“ demnach! The Great Reset ist zugleich der Name eines im Mai 2020 unterbreiteten Vorschlags des Weltwirtschaftsforums für eine Wirtschaftsplanung zum nachhaltigen Wiederaufbau der Wirtschaft und der Gesellschaft nach der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise der letzten beiden Jahre. 1971 gründete Schwab die gemeinnützige Stiftung European Management Conference, die 1987 in Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) umbenannt wurde. Er baute die Stiftung über die Jahre zu einer global agierenden Kommunikationsplattform für wirtschaftliche und politische Eliten und intellektuelle Vordenker aus. Das jährlich in Davos sattfindende Treffen gilt Globalisierungskritikern als Symbol für die Machtausübung einer neoliberalen Elite über die Köpfe der Menschen hinweg und wurde wiederholt zum Ziel von Protestaktionen. Schwab ist natürlich kein Nazi im klassischen Sinne, weder Nationalist noch Antisemit, wie der 1-Millionen-Dollar dotierte Dan-David-Preis belegt, den er im Jahre 2004 von Israel erhalten hat. Der Faschismus des 21. Jahrhunderts hat jedoch andere und verschiedene Formen angenommen um sein Kernprojekt fortzusetzen, die Menschheit mit offensichtlich autoritären Mitteln dem Kapitalismus anzupassen. Es geht dem „Neuen Faschismus“ darum, den Staat zu nutzen um die Interessen der reichen Elite zu schützen und voranzutreiben. Es ist demnach mehr als angesagt, sich mit dem Thema Faschismus im aktuellen Kontext, in dem wir alle leben müssen und nicht wollen, zu beschäftigen.

Der Faschismus ist alles andere als vergessen, der Neue Faschismus leider hochaktuell.

Frank Bertemes

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