D'Saït lued...

Der Weg zur Freiheit - Mirco Jungers

Bommeleeër – Verbrechen an der Demokratie?

Der Weg zur Freiheit oder der Weg zum Gehorsam.

Reaktion auf den Leitartikel aus dem Luxemburger Wort vom 19.10.21 von Mirco Jungers.

Der Titel Ihres Leitartikels (Der Weg zur Freiheit) ist ziemlich irreführend und sollte aufgrund Ihrer Ausführungen doch wohl eher als „Der Weg zum Gehorsam“ bezeichnet werden. Im Folgenden werde ich auf die haarsträubendsten Aussagen des Artikels eingehen. Sie sprechen von einer „kleinen und teils radikalisierten Minderheit“ die der Politik die Agenda „diktieren will“. Bei einer Teilnehmerzahl von 3000 bis 4000 Menschen, die trotz der von Politik und Medien betriebenen Hetze Gesicht zeigen, von einer kleinen Minderheit zu sprechen während jede BLM- oder FFF Demo bei geringerer Teilnehmerzahl trotz massiver Förderung (schulfrei, überschwängliches Medienecho etc) von den Medien als deutliches Signal einer breiten Masse an die Politik betrachtet wird, entspricht wahrlich keinem gesunden Menschenverstand. Desweiteren möchte diese „kleine Minderheit“ auch nicht die politische Agenda „diktieren“, sondern schlicht und einfach auf das Recht der körperlichen Unversehrtheit und der Selbstbestimmung eines jeden Menschen hinweisen und die Freiheit behalten selbst über den eigenen Körper zu bestimmen. Diktiert wird doch wohl eher von der Politik als von Menschen die lediglich ihre Grundrechte behalten oder wieder zurückhaben wollen. Nebenbei bemerkt, die Tatsache, dass durch solche Veranstaltungen wie die „Marche blanche“ bei denen fast keiner Maske trägt und Abstände einhält das Infektionsgeschehen nicht explodiert, müsste eigentlich jedem die Absurdität der Maßnahmen vor Augen führen.

Dann finden Sie es richtig, dass die Regierung jetzt strengere Corona-Maßnahmen einführt. Während die Krankenhäuser seit Monaten fast keine Corona-Patienten mehr zu Gesicht bekamen, sind Sie nicht der Meinung, die menschenverachtenden Maßnahmen endlich aufzuheben, sondern sie sogar noch zu verschärfen. Ob das wirklich Ihr Ernst ist, muss sich jeder Leser Ihrer Zeilen, egal ob geimpft oder nicht, fragen, doch bei weiterer Lektüre offenbart sich natürlich weswegen die Schrauben Ihrer Meinung noch weiter angezogen werden müssen, nämlich weil es Ihnen lediglich darum geht die Impfquote in die Höhe zu treiben, ohne jeglichen Bezug zum Infektions- geschweige denn Krankheitsgeschehen. Sie tun im Prinzip genau das was sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ von Anfang an gesagt haben, nämlich dass „Corona“ benutzt wird um wie Bill Gates mal im Fernsehen heraus posaunte, 7 Milliarden Menschen zu impfen. In Ihrem ganzen Artikel geht es nur darum den Quasi-Impfzwang zu rechtfertigen, ohne irgendeinen Bezug auf das Krankheitsgeschehen; sei es weil es mittlerweile auch zu Ihnen vorgedrungen ist dass Geimpfte genauso erkranken und ansteckend sein können wie Ungeimpfte (siehe Israel, Großbritannien, Island, Singapur etc.) oder sei es weil die diktatorische Schwelle bereits überschritten ist, wo noch vermeintliche Gründe notwendig wären um Menschen zu „überzeugen“; sie werden einfach vom sozialen Leben ausgeschlossen oder von der Arbeit entlassen und wenn sie sich daraufhin aus purer Verzweiflung impfen lassen, dann feiern Sie das als freiheitlichen Akt, was wohl an eigenem Zynismus den Sie auf Impfskeptiker projizieren kaum noch zu überbieten ist.

Weiter erklären Sie, dass wir mittlerweile einen gemütlichen Umgang mit dem Virus haben (bei seit ungefähr anderthalb Jahren bestehendem Maskenzwang, Quarantäne etc eigentlich ein Hohn) und dass der Covid-Check in der Gastronomie bisher die Ausnahme war. Erstaunt stellt sich somit der selbstdenkende Leser die Frage wieso eigentlich trotz des „gemütlichen Umgangs“ und den praktisch fehlenden Covid-Check in der Gastronomie etc so niedrige Zahlen an Corona-Infizierten und an Corona-Patienten in den Krankenhäusern seit Monaten die Regel sind. Vor allem aber drängt sich die Frage auf, weshalb es dann überhaupt notwendig ist die Impfungen weiter voran zu treiben? Oder liegt es eventuell daran, dass es bei dieser Krise um vieles aber nicht um ein Virus geht? Für den Fall dass Sie vorsorglich für den „bestmöglichen Schutz“ der Menschen plädieren, die in den kommenden Monaten saisonal bedingt wie immer stärker von Erkältungen, Grippe, „Corona“ etc betroffen sind, müssten Sie doch eigentlich entspannt sein, da letztes Jahr entgegen der Panikmacherei kein Krankenhaus überfüllt war und jetzt wo doch die „rettende Impfung“ da ist, dürften „Covid-Patienten“ in den Krankenhäusern doch sicherlich seltener anzutreffen sein als objektive Berichterstattung in den Mainstream Medien, vorausgesetzt die Impfung schützt wenn schon nicht vor Infektion dann zumindest vor einem schweren Verlauf der eine Hospitalisierung erforderlich machen würde. Dann behaupten Sie, dass die Gewerkschaft sich jetzt mit den Covid-Check Gegnern statt mit der geimpften Mehrheit solidarisieren würde. Hierbei unterstellen Sie, dass die geimpfte Mehrheit, die nebenbei bemerkt größtenteils aufgrund von Erpressung und sozialem Druck/Zwang zustande kam, typisch für Ihren postulierten „Weg zur Freiheit“, sich überwiegend für den Covid-Check aussprechen. Woher haben Sie eigentlich diese Erkenntnis? Wohl kaum aus den Unterschriften für ähnlich formulierte Petitionen, die meistens nicht mal in die Nähe der erforderlichen 4500 Unterschriften kommen. Dass Ihnen auch nicht in den Sinn kommt, dass die geimpfte Mehrheit, ähnlich wie die Gewerkschaften, unabhängig von deren persönlichen Motiven für die Impfung, sich für die Selbstbestimmung des Menschen ausspricht und Impfen egal nach welcher Definition (mittlerweile x mal geändert) eine persönliche Entscheidung ist und mit Solidarität da es um „Eigenschutz“ oder um „persönliche Freiheiten“ geht nicht das Geringste zu tun hat. Dass Geimpfte zum Beispiel in der Gastronomie wie Sie selbst sagen bislang überwiegend keinen Covid-Check einführten, sollte Ihnen doch zumindest einen Wink darauf geben, dass es etliche unter der geimpften Mehrheit gibt, die auch gegen diesen Covid-Check sind und somit unterstellen Sie auch an dieser Stelle Menschen wieder irgendetwas was Ihnen zwar in den Kram passt, aber mit der Realität nicht das Geringste zu tun hat.

Für diejenigen unter den Lesern, die immer noch nicht genug haben von Ihrer realitätsfremden Staatspropaganda, die Sie nicht mal zu verstecken versuchen, kommen gegen Ende Ihres Artikels nochmals voll auf Ihre Kosten, nämlich wenn Sie behaupten es wäre die Verantwortung von Unternehmen dafür zu sorgen, dass die Impfquote (wiederum unabhängig von deren Notwendigkeit) von 70 auf 80 bis 85 erhöht wird. Seit wann ist es die Verantwortung von Unternehmen dafür zu sorgen, dass sich ihre Arbeitnehmer impfen lassen? Ganz abgesehen davon, dass es in keinem seiner Verantwortung liegt irgendjemanden zu einer Impfung zu zwingen. Die einzige Verantwortung des Staates und der Medien wäre es die Bürger objektiv zu informieren und ohne Überredung oder Zwang jeden frei darüber entscheiden zu lassen ob er sich impfen lässt oder eben nicht.

Wer bei Ihrem Artikel lange genug durchgehalten hat, ohne die Nerven zu verlieren wird zur Abwechslung aber mal mit einem Begriff belohnt, der zumindest Bezug auf das „Virus“ nimmt, nämlich die Herdenimmunität, die von Ihnen vielleicht aber auch nur auf die Herde hinweist in die jeder Einzelne sich bedingungslos einzuordnen hat, denn wie Sie ja eigentlich wissen sollten, wird eine Herdenimmunität nie erreicht, wenn wie nach offizieller Version auch die Geimpften sich noch infizieren und andere anstecken können und somit fällt auch dieses Argument für die Impfung und beschränkt sich letztlich nur noch darauf, dass der Staat seinen Untertanen die zwar illegal geraubten Rechte zumindest teilweise und lediglich bis zur nächsten Impfung wieder gibt, also die Herde für ihren Gehorsam belohnt, wobei wir am Schluss Ihres Artikels und meines Vorschlags zur Änderung der Überschrift angelangt wären. Ironischerweise werfen Sie den Impfgegnern, die auch wiederum nicht allesamt generell gegen jede Impfung sind, sondern oftmals lediglich ihre berechtigten Zweifel an der Covid-Impfung haben und sich eben nicht zu solch einem Schritt zwingen lassen wollen, Zynismus vor, also genau die Haltung von der Ihre Zeilen nur so strotzen und die ihren Höhepunkt darin finden, dass Sie den Tag an dem sich die meisten Menschen den diktatorischen Maßnahmen unterworfen haben und sich einem nicht ausreichend geprüften Wirkstoff gegen eine Krankheit mit einer Überlebenswahrscheinlichkeit von über 99% gegen den eigenen Willen haben verpassen lassen nur um einige ihrer geraubten Grundrechte wieder zu bekommen als „Freedom Day“ ausrufen, eine Bezeichnung die für jeden Menschen der noch einfache Zusammenhänge zu begreifen in der Lage ist, einer maßlosen Verhöhnung gleichkommt, denn der einzige Weg der seit nunmehr über 1,5 Jahren gegangen wurde und in der Quasi-Impfplicht gipfelte ist ausschließlich der Weg zum Gehorsam.

Mirco Jungers

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